In einem Artikel des Economist befasst sich der Autor mit umweltrelevanten Aspekten im Zusammenhang mit der so genannten „Schiefergas-Revolution“. In dem Beitrag wird herausgearbeitet, dass ökologische Bedenken häufig im Vordergrund stehen, obwohl Schiefergas das Potenzial hat, die Erdgasproduktion bis zum Jahr 2035 um 50 Prozent zu steigern. Zu den diskutierten Themen zählen unter anderem die Grundwasserverschmutzung, Methanemissionen und Seismizität.
Dem Autor zufolge, seien „die Risiken durch Schiefergas durchaus handhabbar“, da „ordentlich zementierte Bohrlöcher nicht lecken; […] und das Vermeiden eines Entlüftens oder Abfackelns von Gas die Methanemissionen reduzieren würde“. Auch die Gefahr von Erdbeben könne durch ein sorgfältiges Monitoring verhindert werden. Desweiteren unterstreicht der Autor, dass der Erdgasboom wichtige ökologische Vorteile mit sich bringe. So stößt Schiefergas bei der Verstromung etwa nur halb so viel Kohlendioxid aus wie Kohle. Die USA konnten deswegen in den letzten fünf Jahren die weltweit größte Reduktion von CO2-Emissionen verzeichnen. Europa habe dagegen einen Anstieg der Emissionen hinnehmen müssen, der auf einem gesteigerten Anteil der Stromgewinnung durch Kohle basiere. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der wachsende Anteil der erneuerbaren Energien mit der Verstromung von Gas kombiniert werden solle, um das Eintreten des Klimawandels zu verhindern.
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